MANV10 – ,,PKW vs. Kleinbus“ (Einsatzübung)
Datum: 1. März 2025 um 18:23 Uhr
Alarmierungsart: aPager, Meldeempfänger
Einsatzart: MANV
Einsatzort: Bad Zwischenahn OT Ekern
Einheiten und Fahrzeuge:
Weitere Kräfte: DRK Ammerland, Freiwillige Feuerwehr Edewecht, Johanniter-Unfallhilfe Ortsverband Edewecht, Polizei Bad Zwischenahn, Stellv. Kreisbrandmeister
Einsatzbericht:
Am Samstagabend um 18:23 Uhr läuteten unsere Meldeempfänger mit dem Stichwort ,,MANV10 – PKW vs. Kleinbus“. MANV ist die Abkürzung für ,,Massenanfall von Verletzten“, was bedeutet, dass an der Einsatzstelle mit vielen Verletzten gerechnet werden muss oder bereits viele Verletzte gemeldet sind. Das bedeutet zugleich, dass ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert ist.
In diesem Fall ging man von bis zu 10 Verletzten aus. Als unser ELW mit dem Einsatzleiter vor Ort eintraf bot sich folgende Lage. An einer abgelegenen Kreuzung stießen 2 PKW frontal zusammen, 1 weiteres Fahrzeug lag auf einem angrenzenden Feld auf dem Dach. Es gab mehrere Verletzte, die in den Fahrzeugen eingeschlossen oder eingeklemmt waren und mittels schwerem technischen Gerät gerettet werden mussten. In enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst (Johanniter-Unfallhilfe Ortsverband Edewecht & DRK Ammerland) und der Feuerwehr Edewecht, gelang es den Einsatzkräften alle Personen schnell zu befreien und an den Rettungsdienst zu übergeben. Neben diesem Szenario galt es dann auch noch eine Personensuche im Nahbereich durchzuführen. Angenommene Lage war, dass aufgrund des Unfalls eine oder mehrere Person(en) unter Schock sich von der Einsatzstelle entfernt hatten und medizinisch begutachtet werden mussten. Auch hier wurden schnell Maßnahmen ergriffen und die vermissten Personen von den Rettungskräften aufgefunden.
Die Johanniter und das DRK errichteten an der Einsatzstelle eine Verletztensammelstelle, wo anschließend alle verletzten Personen medizinisch versorgt, begutachtet und betreut wurden. Nach rund zweieinhalb Stunden hieß es dann Übungsende.
Der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Scheel, der über das Übungsszenario eingeweiht war, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf und der Abarbeitung der Übung.
Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei:
- den Übungsleitern für das Ausarbeiten der wirklich gelungenen und realitätsnahen Übung.
- der Feuerwehr Rastede für das Stellen der Verletztendarstellern.
- der Firma Springer und Sohn für die Bereitstellung der Fahrzeuge.
- der Baumschule Schubert für die Nutzung des Geländes.
- EDEKA Warnken für die Versorgung mit Getränken.
- der Firma Pfeiffer für das Bereitstellen des Kleinbusses.
- Vivien Neugebauer für das professionelle Schminken der Verletztendarsteller.
- André van Elten für die fotografische Begleitung und das Bereitstellen der Bilder.
Hier geht es zum Video:
TW: Im nachfolgenden Video sind realistisch dargestellte Verletzungen zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=mz1cgLfsWg8
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