BMA groß – ,,Ausgelöste Brandmeldeanlage, Halle stark verraucht“

Auch der 3. Einsatz am 17.03. ließ nicht lange auf sich warten. Wir wurden um 20:57 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in den Ortsteil Kayhauserfeld nachalarmiert.

Die Einheiten aus Aschhausen, Kayhauserfeld und Petersfehn waren bereits vor Ort und stellten bei der ersten Erkundung eine starke Rauchentwicklung im Objekt fest. Da zunächst unklar war, woher der Rauch kommt, wurde die Feuerwehr aus Bad Zwischenahn nachalarmiert. Mit 4 Fahrzeugen ausgerückt, unterstützten wir die Kameraden vor Ort und stellten Atemschutzgeräteträger bereit. Auch unser Einsatzleitwagen wurde im Einsatz eingebunden und übernahm die Dokumentation an der Einsatzstelle und die Kommunikation zwischen Führungskräfte und Leitstelle.

Später konnte zum Glück festgestellt werden, dass kein Schadenfeuer vorlag, sondern der Rauch aus einer Anlage des Objekts stammte. Nach anschließenden Belüftungsmaßnahmen konnte die Einsatzstelle übergeben und wieder eingerückt werden.

Feuer mittel – ,,Piept Rauchmelder in Wohnhaus, Rauch aus Fenster“

Zum zweiten Einsatz am 17.03. wurden wir um 17:59 Uhr gerufen. Zunächst war die Meldung ,,Feuer klein – Piept Rauchmelder“. Als die ersten Kräfte ausgerückt sind und sich weitere Kameraden am Feuerwehrhaus einfanden, um weitere Fahrzeuge zu besetzen, piepten die digitalen Meldeempfänger plötzlich erneut.

Meist kommt dann eine Einsatzabbruchmeldung, da unser Eingreifen aus verschiedenen Gründen vor Ort nicht mehr erforderlich ist. Dieses Mal war es allerdings anders. Die Leitstelle alarmierte erneut mit einer Stichworterhöhung von Feuer klein auf Feuer mittel, da bereits Rauch aus dem Fenster des betroffenen Objekts gemeldet wurde.

Als das erste Fahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, konnte die gemeldete Lage schnell bestätigt werden. Allerdings handelte es sich bei dem Einsatz um eine realitätsnahe und sehr gut ausgearbeitete Alarmübung.

Mehrere Personen sollten im leerstehenden Wohnhaus vermisst sein. Umgehend wurde die Menschenrettung unter Atemschutz und die Brandbekämpfung eingeleitet. Mehrere Trupps unter schweren Atemschutz gingen in das Gebäude vor und konnten zügig alle vermissten Personen auffinden und ins Freie bringen.

Anschließend wurde das Gebäude gelüftet und die Übung mit positivem Fazit beendet. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den Verletztendarstellern, André van Elten von 261News für die fotografische und videotechnische Begleitung, dem Team der Übungsausarbeitung und nicht zuletzt allen Kameradinnen und Kameraden, die an dieser Übung teilgenommen haben.

Hilfeleistung mittel – ,,Verkehrsunfall, PKW vs. PKW – Person eingeklemmt“

Am 17.03. in der Früh wurden wir mit unserem Einsatzleitwagen nach Westerstede zu einem gemeldeten Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert.

Kurz vor Eintreffen an der Unfallstelle hieß es für uns Einsatzabbruch, da die Feuerwehr aus Westerstede bereits eingetroffen und keine Person mehr eingeklemmt war. Entgegen der ersten Meldung war eine Person lediglich im Fahrzeug eingeschlossen und konnte zügig durch die ersteintreffenden Kräfte befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden.

Hilfeleistung – CorHelper Alarmierung

Am 15.03. sind 2 Kameraden unserer Einheit zu einem CorHelper Einsatz ausgerückt. Bei zeitgleichen Eintreffen mit dem Rettungsdienst wurde dieser unterstützt. Nach rund einer halben Stunde konnte die Einsatzstelle wieder verlassen und eingerückt werden.

Hilfeleistung klein – ,,Austritt von Hydrauliköl an LKW“

Heute wurden wir um 12:53 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz im Ortsteil Rostrup alarmiert. Dort war es an einem LKW, vermutlich aufgrund eines Schlauchplatzers, zu einem größeren Austritt von Hydrauliköl gekommen.

An der Einsatzstelle eingetroffen, war eine Fachfirma bereits vor Ort und damit beschäftigt, das Öl abzusaugen. Da kein Öl in die Kanalisation lief oder zu drohen lief, beschränkten sich unsere Maßnahmen in der Absperrung der Einsatzstelle. Diese wurde später der Straßenmeisterei und dem Bauhof übergeben.

Hilfeleistung klein – ,,Türöffnung, medizinischer Notfall“

Am 11.03. wurden wir um 21:51 Uhr zu einer Türöffnung aufgrund eines medizinischen Notfalls alarmiert.

An der Einsatzstelle eingetroffen, konnte bei der Erkundung von außen eine verletzte Person im Gebäude bestätigt werden. Zugang wurde durch den Ehemann gewaltfrei geschaffen, sodass wir nach Absprache mit dem Rettungsdienst, die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen konnten.

F0 – Brandnachschau

Am 09.03. um 13:50 Uhr wurde unser Ortsbrandmeister telefonisch zu einer Brandnachschau alarmiert.

Auf dem Dachboden eines Objektes haben in einer Belüftungsanlage ein Elektromotor und Kabel gebrannt. Das Feuer war durch Mitarbeiter entdeckt worden und durch das Ausschalten der Stromversorgung von alleine erloschen.

Die Nachkontrolle mittels Wärmebildkamera ergab keine Restwärme oder sonstige Auffälligkeiten, sodass der Einsatz schnell beendet werden konnte.

Hilfeleistung – CorHelper-Einsatz

Am 07.03. wurde ein Kamerad von uns im Rahmen der CorHelper-App Alarmierung zu einer Reanimation gerufen.

Die CorHelper App alarmiert Ersthelfer mit entsprechender Erfahrung im Nahbereich eines gemeldeten Patienten mit Herzkreislaufstillstand. Da hier Erste-Hilfe Maßnahmen sofort überlebenswichtig sind, ermöglicht diese App eine Erstversorgung des Patienten vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes.

Auch in diesem Fall konnte aufgrund der vielen Ersthelfer schnell wichtige Hilfe geleistet werden.

Feuer groß – Gebäudebrand

Gestern, am späten Abend schlugen unsere Meldeempfänger mit dem Stichwort ,,Feuer groß – Einfamilienhaus, Gebäudebrand“ Alarm. Die Einsatzadresse lag in der Gemeinde Edewecht, wo wir aufgrund des hohen Einsatzstichwortes (F3 = Feuer groß) mitalarmiert wurden.

Auf Anfahrt war die Lage zunächst noch etwas unklar. Ein augenscheinlich ausgedehnter Gebäudebrand konnte allerdings schnell durch die ersteintreffenden Kräfte aus Edewecht ausgeschlossen werden.

Vor Ort angekommen hatte die Feuerwehr Edewecht die Erkundung im betroffenen Objekt abgeschlossen. Dort kam es im Bereich einer Heizungsanlage zu einem Brandereignis, welches allerdings durch die Bewohner selbständig gelöscht werden konnte. Ein Bewohner zog sich dabei allerdings Verletzungen zu und wurde vom mitalarmierten Rettungsdienst versorgt.

Aufgrund der Erkundungsergebnisse konnten die Einheiten aus Jeddeloh II und Bad Zwischenahn die Einsatzstelle schnell wieder verlassen.

Hilfeleistung klein – ,,Rettungsdienst vor Ort, CO-Warner ausgelöst“

Vergangene Nacht wurden wir mit dem Stichwort ,,CO-Warner ausgelöst“ vom Rettungsdienst Ammerland nachalarmiert. Dieser war bereits im Einsatz, um sich einem medizinischen Notfall in einem Einfamilienhaus anzunehmen.

Als die Besatzung des RTW das Haus betreten hat, schlugen allerdings die CO-Warner an, sodass wir auf den Plan gerufen wurden. (CO = Kohlenmonoxid)

Umgehend wurde 1 Trupp unter Atemschutz mit einem Mehrgasmessgerät zur Erkundung in das Gebäude geschickt. Schnell konnte der CO-Austritt bestätigt werden. Das Messgerät schlug aufgrund erhöhter, zum Teil auch stark erhöhter Werte an. Wir schalteten die Heizung über den Not-Aus ab und begannen anschließend mit umfangreichen Belüftungsmaßnahmen.

Der Rettungsdienst forderte daraufhin einen weiteren Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug nach, da sich zu dem Zeitpunkt des Austritts mehrere Personen im Gebäude befanden, die allesamt rettungsdienstlich begutachtet werden mussten.

Nach den Belüftungsmaßnahmen gingen wir zusammen mit der EWE noch einmal ins Gebäude, um dieses frei zu messen. Da keine bedenklichen Werte mehr festgestellt werden konnten, übergaben wir die Einsatzstelle der Polizei und rückten wieder ein.