Hilfeleistung klein – ,,diverse Einsatzstellen nach Durchzug von Gewitterböen“

Datum: 20 Juni, 2026 um 1:30 Uhr
Alarmierungsart: aPager, Meldeempfänger, Telefon
Dauer: 10 Stunden 5 Minuten
Einsatzart: Technische Hilfeleistung > H1
Einsatzort: Gemeinde Bad Zwischenahn / Torsholt
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Baubetriebshof, Freiwillige Feuerwehr Ocholt-Howiek, Freiwillige Feuerwehr Torsholt


Einsatzbericht:

Vergangene Nacht zog zwischen 1:00 Uhr und 2:00 Uhr eine Gewitterfront, die mit starken Böen begleitet wurde, durchs Gemeindegebiet. Um 1:30 Uhr dann die erste Alarmierung für uns – ,,Baum versperrt komplette Fahrbahn“ lautete die Meldung.

Auf dem Weg zur Einsatzstelle mussten wir nach nur wenigen Metern bereits einen dicken abgebrochenen Ast beseitigen, der uns die Weiterfahrt versperrte. Zunächst konnten wir an der gemeldeten Adresse keinen umgestürzten Baum feststellen. Im weiteren Verlauf wurden wir dann im Ortsteil Torsholt fündig. Ein Baum versperrte die komplette Fahrbahn. Da die Einsatzstelle außerhalb unseres Einzugsgebietes lag, mussten wir hier nicht weiter tätig werden. Die Einheit Torsholt war zudem bereits eingetroffen und übernahm zusammen mit der Feuerwehr aus Ocholt-Howiek die Beseitigung des Baumes.

Nach einer kurzen Pause im Feuerwehrgerätehaus, läuteten die Meldeempfänger gegen 3:13 Uhr erneut. Im Ortsteil Ekern sollte ein Baum eine Straße versperren. Auf Anfahrt zur gemeldeten Adresse, mussten wir auch hier wieder einen größeren Ast beseitigen, um zur eigentlichen Einsatzstelle zu gelangen.

Eine größere Birke, die den Gewitterböen nicht standhielt und auf die komplette Fahrbahn gestürzt ist, war Grund der Alarmierung. Mittels Sägemaßnahmen und der Seilwinde vom Rüstwagen, konnten wir die Einsatzstelle schnell abarbeiten.

Nach abschließender Nachbereitung im Feuerwehrhaus, blieb es erst einmal ruhig, sodass die Kameradinnen und Kameraden etwas zur Ruhe kommen konnten, bevor es dann gegen 7:16 Uhr noch einmal arbeitsintensiv werden sollte.

Eine gebrochene Baumkrone rief die Kollegen nach einer kurzen Nacht wieder zum Feuerwehrgerätehaus. Nach Beendigung dieses Einsatzes folgten dann insgesamt noch 6 weitere Sturmschäden, in Folge der nächtlichen starken Böen. Auch die Drehleiter aus Elmendorf musste an einer Einsatzstelle tätig werden, um Schaden durch herabfallende Äste abzuwenden.

Gegen 11:35 Uhr waren dann alle Einsatzstellen abgearbeitet, sodass zum wohlverdienten Feierabend übergegangen werden konnte. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen eingesetzten Kameradinnen und Kameraden für die geleistete Arbeit.